Erfolgsfaktor FTTH Netz - am Beispiel Oberhausen a.d. Donau

Ein eigenes FTTH Netz, gebaut ohne Fördermittel, - welche Vorteile hat das für eine Gemeinde mit 2.600 Einwohnern?

Oberhausen an der Donau ist ein echtes Best-Practice Beispiel dafür, wie sich eine Gemeinde durch ein eigenes FTTH Netz einen bedeutenden Standortfaktor verschaffen kann. Durch das schnelle Glasfasernetz siedeln sich mehr und mehr Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen in der kleinen bayerischen Gemeinde an - auch Wohnungen sind gefragt wie nie zuvor. Damit steigt natürlich, neben den Einkommensteuereinnahmen, auch das Ansehen der Gemeinde. Die Einwohner der Gemeinde Oberhausen a. d. Donau sind stolz auf "ihr eigenes" Netz.

Hintergrund des Eigenausbaus: Die Deutsche Telekom machte der Gemeinde zuvor ein Angebot für einen Netzausbau, bei denen Bandbreiten bis zu 6 Mbit/s möglich wären. Dazu hätte Oberhausen a.d. Donau aus Eigenmitteln 500.000€ zuzahlen müssen, dabei jedoch weder Mitsprache- noch Eigentumsrechte erhalten - mit der Gewissheit, dass für einen weiteren Ausbau (z.B. auf 16 Mbit/s) auch weitere Investitionen nötig werden würden, so Bürgermeister Fridolin Gössl. Mit dem Eigenausbau sei das Netz nicht nur zukunftssicher, sondern gehöre jetzt auch der Gemeinde.

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Schlüsselwörter: Oberhausen an der Donau, FTTH Netz, Glasfasernetz, schnelles Internet, Fridolin Gößl, Bayern, Breitband, ohne Förderung

20150709-00:00:00 T00H03M01S

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