Fridolin Gössl "Die Gemeinde Oberhausen an der Donau zieht an einem Strang"

Fridolin Gössl, 1. Bürgermeister von Oberhausen an der Donau, berichtet in seinem Vortrag auf der BEL2 2015 - als diesjähriger Gastgeber der Veranstaltung - noch einmal von dem FTTH Ausbau seiner bayerischen Gemeinde - der ganz ohne Fördermittel geschah, aber mit voller Unterstützung der Einwohner.

Hintergrund des Eigenausbaus: Die Deutsche Telekom machte der Gemeinde zuvor ein Angebot für einen Netzausbau, bei denen Bandbreiten bis zu 6 Mbit/s möglich wären. Dazu hätte Oberhausen a.d. Donau aus Eigenmitteln 500.000€ zuzahlen müssen, dabei jedoch weder Mitsprache- noch Eigentumsrechte erhalten - mit der Gewissheit, dass für einen weiteren Ausbau (z.B. auf 16 Mbit/s) auch weitere Investitionen nötig werden würden, so Gössl. Mit dem Eigenausbau sei das Netz nicht nur zukunftssicher, sondern gehöre jetzt auch der Gemeinde.

Die positiven Effekte des neuen Glasfasernetzes halten an: begehrte Baugrundstücke, Zuzug von Unternehmen und neuen Bewohnern, höhere Einkommensteuereinnahmen...

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Schlüsselwörter: Fridolin Gößl, Oberhausen an der Donau, BEL2 2015, FTTH, Glasfasernetz, kommunaler Eigenausbau, ohne Fördergelder, Breitbandausbau, Förderprogramm, Kommune, eigenständig finanziert

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