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BMDS-Gigabitförderung: Hochleistungsfähige Netze für alle
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Der weitaus überwiegende Anteil des Glasfaserausbaus erfolgt privatwirtschaftlich, d. h. durch Investitionen der ausbauenden Telekommunikationsunternehmen. In manchen Regionen Deutschlands sind die Entfernungen jedoch groß und schwierig zu überwinden. Wer durch Nordfriesland fährt oder im Thüringer Wald wandert, begegnet oft erst in der Ferne der nächsten Siedlung. Für den flächendeckenden Glasfaserausbau stellt das eine besondere Herausforderung dar – denn nicht in allen Gebieten lohnt sich der privatwirtschaftliche Ausbau durch Unternehmen.
Gigabitförderung 2.0
Die Gigabitförderung 2.0 springt dort ein, wo der privatwirtschaftliche Ausbau an seine Grenzen stößt, und finanziert 50 bis 70 % der gesamten Ausbaukosten vor Ort.
Unser ergänzendes Pilotprogramm für Lückenschlüsse ermöglicht den Ausbau von Glasfaseranschlüsse in kleinen Restgebieten, die wegen ihrer geringen Größe auch in Zukunft nicht erschlossen werden. Durch die geringen Projektgrößen sind die üblichen Genehmigungsverfahren für den Glasfaserausbau vereinfacht und beschleunigt.
Förderanträge können von Gebietskörperschaften gestellt werden. Das sind insbesondere Kommunen, Landkreise, kommunale Zweckverbände sowie Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft und Stadtstaaten. Um die Gebietskörperschaften bestmöglich bei der Planung ihrer Ausbauvorhaben zu unterstützen, fördern wir zudem Beratungsleistungen.
Als Privatperson beantragen Sie die Förderung nicht selbst, profitieren aber direkt: Wer sich frühzeitig, noch während der Tiefbauarbeiten, für einen Glasfaseranschluss entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenlos gelegt. Informationen zu den Vorteilen eines Glasfaseranschlusses stellt das BMDS unter www.das-beste-internet.de (http://www.das-beste-internet.de) bereit.
Fortschritte
Insgesamt investiert der Bund bisher rund. 21 Mrd. Euro in den Gigabitausbau. Seit Beginn der Förderung entstanden so bereits mehr als 1,8 Millionen neue Anschlüsse, darunter für mehr als 8.000 Schulen. Derzeit sind weitere 2,5 Millionen Anschlüsse in Planung und auch 2026 soll es neue Förderaufrufe geben, damit der Ausbau Schritt für Schritt vorangeht.