Digitalminister Wildberger übergibt Förderurkunden an Kommunen aus ganz Deutschland
Bundesminister Dr. Karsten Wildberger hat am 14. Januar in Berlin symbolisch die neuen Förderurkunden der Gigabitförderung 2.0 überreicht. Unter Federführung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) fördert der Bund den Glasfaserausbau mit rund 1,8 Milliarden Euro dort, wo er sich privatwirtschaftlich nicht rechnet.
Bundesminister Dr. Karsten Wildberger:
„Schnelles Internet ist heute so wichtig wie Straßen und Schienen. Unsere Förderung sorgt dafür, dass nicht nur die großen Städte, sondern auch Dörfer und kleine Gemeinden Anschluss bekommen. Staat und Wirtschaft arbeiten hier eng zusammen, um mit Glasfaser und Mobilfunk überall im Land sicherzustellen, dass die Daten schneller fließen, und schaffen so die Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand.“
40 ausgezeichnete Projekte als Beispiel für bundesweit 536 Vorhaben
Bei der Veranstaltung würdigte Wildberger mehr als 40 ausgewählte Projekte stellvertretend für die 536 geförderten Vorhaben des Förderaufrufs 2025. Drei Beispiele zeigen die große Vielfalt des aktuellen Gigabitausbaus:
Stadt Rödental: größtes Investitionsvolumen und die meisten Anschlüsse einer Einzelkommune
Stadt Aachen: größtes Projekt nach Bundesfördervolumen, vollständige Erschließung des Stadtgebiets
Landkreis Wittmund: Glasfaseranbindung der Insel Spiekeroog per Seekabel – als letzte niedersächsische Insel
In seiner Eröffnungsrede betonte Wildberger: Fördermittel sind ein klarer Arbeitsauftrag für leistungsfähige digitale Infrastrukturen und gleichwertige Lebensverhältnisse bundesweit. Entscheidend sei nun eine professionelle, zügige und qualitativ hochwertige Umsetzung – mit klaren Zuständigkeiten, realistischem Zeitmanagement und einer engen Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Telekommunikationswirtschaft. Tempo, so der Minister, entstehe nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch gute Prozesse, transparente Planung und pragmatische Kooperation. Maßstab für den Erfolg sei dabei nicht die Fördersumme selbst, sondern der tatsächlich realisierte Anschluss, die Nutzung der Netze und der nachhaltige Mehrwert für Regionen, Wirtschaft und Gesellschaft.
Gigabitausbau als Grundlage für Deutschlands digitale Zukunft
Der Bund hat bisher rund 21 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert. Rund 3.850 Projekte sind in der Förderung, wodurch rund 4,7 Mio. Anschlüsse neu angebunden werden.
Leistungsfähige Netze sind ein zentrales Ziel des BMDS und eine entscheidende Grundlage für die digitale Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.