Ralf Kleint, Präsident BREKO

Ralf Kleint gibt am 25.06.2014 einen kurzen Rückblick auf 15 Jahre BREKO und Liberalisierungsgeschichte. Wo stehen wir in Deutschland heute beim Breitbandausbau, wie sieht der Markt aus?

Der flächendeckende Ausbau von Glasfasernetzen ist kostenintensiv, sagt Kleint, und wird von einzelnen Unternehmen allein nicht zu stemmen sein. 80 Milliarden Euro Investitionen seien etwa erforderlich, um diesen flächendeckenden Ausbau in Deutschland zu ermöglichen. 55% der gesamten Investitionen würden weiterhin durch Wettbewerber getätigt.

Ralf Kleint betont, dass die Größe eines Unternehmens nicht zwangsläufig einen Vorteil beim Glasfaserausbau verschaffe, da besonders im Tiefbau kaum Skaleneffekte zu realisieren seien. Die BREKO Unternehmen, speziell Energieversorger, hätten besonders mit dem vorhandenen regionalen Bezug die Chance, Synergien möglich zu machen, die einem großen Unternehmen so nicht möglich seien. Außerdem hätten die regionalen Unternehmen einen relativ langen Investitionshorizont gegenüber aktiennotierten Unternehmen, für die der kurzfristige ROI unabdingbar sei.

Zum Schluss nennt Ralf Kleint 4 Ziele, die der BREKO als ordnungspolitische Anforderungen sieht.

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Schlüsselwörter: BREKO, Liberalisierung Telekommunikationsmarkt, Glasfaserausbau

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