Staffan Ingvarsson (Stokab) "Best Practice 'Glasfasercity' - Stockholm"

Staffan Ingvarsson (CEO, Stokab) berichtet auf der BREKO Glasfasermesse 2017 - powered by BEL2 über Stockholm als Best Practice Beispiel für eine „Glasfasercity“.

Eine Stadt müsse ihre TK-Infrastruktur genauso betrachten wie ihre Straßen, so Ingvarsson, - die Stadt besitzt also die Straßen, betreibt sie aber nicht - jeder kann sie gegen Gebühr benutzen. Stockholm hat dieses Modell seit 1994 genutzt, um ein flächendeckendes passives Glasfasernetz (Dark Fiber) innerhalb der Stadt zu errichten.

Stokab, ein Unternehmen im Besitz der Stadt Stockholm, hat für den Bau des Glasfasernetzes, der ohne staatliche Zuschüsse erfolgt ist, in 20 Jahren über 550 Mio. Euro investiert. Das Netz steht als Wholesale Anbieter jedem Interessenten zu gleichen Konditionen offen. Gegenwärtig nutzen mehr als 100 Netzbetreiber und Diensteanbieter das städtische Glasfasernetz um ihre Services zu den Endkunden zu bringen.

Mittlerweile wurde so in Stockholm eine FTTH Abdeckung von 99% erreicht, sagt Staffan Ingvarsson. Der Wettbewerb auf dem städtischen Glasfasernetz sorge auch für niedrige Endkundenpreise. So werde ein 1GB Anschluss (symmetrisch) bereits ab 25 Euro im Monat angeboten.

Ein netter Fakt am Rand:  67% aller 2-jährigen in Stockholm sind online - das erklärt Staffan Invarsson damit, dass alle Kindergarten, alle Vorschulen und Schulen an das Glasfasernetz angebunden sind. Für diese Generation sei eine bestehender Glasfaseranschluss und dadurch ermöglichte Dienste selbstverständlich.

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Schlüsselwörter: Staffan Ingvarsson, STOKAB, BREKO Glasfasermesse 2017, Stockholm, Glasfasercity, Wholesale, Dark Fiber

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