RFoCPRI™-Analyse an glasfaserbasierten Basisstationen

Datum:
17.03.2015
Autor:
Wolfgang Sunk
Themen:
Komponenten/ Messtechnik/ Spleißtechnik
Format:
Whitepaper
Seitenanzahl:
9

Der Artikel beschreibt die Vorteile der RFoCPRI™-Technologie beim Einsatz an Basisstationen.

Bei konventionellen Basisstationen befindet sich die Funkanlage am Fuß des Mastes und die HF-Signale werden über Koaxialkabel an die Antennen an der Mastspitze übertragen. Diese Koaxialzuführungen (Feeder) sind aufgrund der Eigenverluste, der Störempfindlichkeit und der schleichenden Verschlechterung der Kabel und Steckverbinder, die zu Signalreflektionen und Intermodulationen führen, für den Großteil der Störungen an Basisstationen verantwortlich.

Moderne Basisstationen, und hier vor allem LTE-Basisstationen, besitzen eine verteilte Architektur, bei der die Funkanlage in zwei Hauptkomponenten aufgeteilt ist.

Diese verteilte Architektur bietet den Vorteil, dass die Koaxialzuführungen durch Glasfaserkabel ersetzt werden können, was die mit Signalverlusten und Reflexionen verbundenen Probleme deutlich verringert. Da sich jedoch alle HF-Schnittstellen am RRH befinden, muss der Techniker für die HF-Wartung oder Störungsdiagnose an die Mastspitze klettern, wenn er am RRH arbeiten möchte. Diese Vorgehensweise erhöht die Betriebskosten und wirft unnötig Sicherheitsprobleme auf.

Die RFoCPRI-Technologie im Basestation-Analysator von JDSU erlaubt die HF-Wartung und HF-Störungsdiagnose über die Glasfaserschnittstellen an der BBU vom Fuß des Mastes aus auszuführen. Damit verringern sich der Zeitaufwand für die Wartung sowie die Betriebskosten wesentlich.


Der Artikel wurde im Jahrbuch LWL-technik & Glasfasernetze 2014 veröffentlicht.

Veröffentlichung auf dem LWL Portal mit freundlicher Genehmigung der Dr. M. Siebert GmbH.


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